WIEDER LOCKER
AUS DER HÜFTE!

Ihre Hüftgelenks-Prothese

Bereiten Ihnen alltägliche Bewegungen wie das Schuhebinden unangenehme Schmerzen in der Hüfte? Dann sollten Sie diese nicht allzu lange ignorieren. Denn die Knorpelschicht Ihres Hüftgelenks wird sich immer weiter abnutzen. Wirken Sie dem Prozess aktiv entgegen – so bald wie möglich. Zum Glück gibt es dafür längst äußerst erfolgreiche Therapiemethoden.

Die Knorpelbedeckung an den Gelenkknochen, die uns durchs Leben trägt, haben wir leider nur einmal in die Wiege gelegt bekommen. Sie hat vor allem zwei wichtige Funktionen: als Gleit- und Dämmschicht. Ist diese erst einmal weg, versagen die Gelenke ihren Dienst. Die häufige Folge: Betroffene nehmen nicht mehr am aktiven, bewegten Leben teil, fangen an, sich zu isolieren und verlieren jegliche Lebensfreude. Spätestens jetzt – doch besser früher – sollten Sie den Arzt Ihres Vertrauens aufsuchen.

Arthrose und andere Krankheiten

Neben der langsam oder rasch fortschreitenden Hüftgelenksarthrose können auch andere Erkrankungen Ihr Hüftgelenk schädigen. Dazu zählen Verletzungen wie Brüche oder Ausrenkungen, aber auch Rheuma, angeborene Fehlstellungen (Hüft-Dysplasie) oder das Absterben des Hüftkopfs (Hüftkopfnekrose).

Herkömmliche Therapieformen bei Arthrose können die Erkrankung nicht heilen, sondern allenfalls bremsen und die Beschwerden lindern. Trotzdem erfolgt eine Operation in der Regel erst im Endstadium der Arthrose.

Wenn durch konservative Therapiemethoden wie z.B. Krankengymnastik, Infiltrationen oder physikalische Maßnahmen die Beschwerden nicht deutlich gelindert werden können und regelmäßig Schmerzmittel eingenommen werden müssen, sollten Sie mit einem Facharzt sprechen. Gemeinsam können Sie die weitere Vorgehensweise festlegen, beispielsweise den Ersatz des Hüftgelenks.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Ein Gelenkersatz sollte nicht zu früh, jedoch keinesfalls zu spät erfolgen, weil sonst eine vollumfängliche Genesung möglicherweise nicht mehr erreichbar ist. Gründe dafür können eine zu starke Einsteifung des Gelenks sein oder dass Sie bereits ein bleibendes Schmerzgedächtnis entwickelt haben.

Von meiner Seite erfahren Sie in ehrlichen und klar verständlichen Worten, ob und wie dringend eine Operation ansteht. Sollten Sie sich dafür entscheiden, zeige ich Ihnen den gemeinsamen Weg zur neuen Prothese in allen Details auf.

Im YouTube-Video erkläre ich alles rund um Ablauf, Risiken, Schmerzen und Haltbarkeit von Hüftgelenks-Prothesen.

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Neue Hüfte, neues Leben

Die gute Nachricht: Die Implantation eines künstlichen Hüftgelenks zählt zu den erfolgreichsten Operationsverfahren unserer Zeit. Wissenschaftliche Studien belegen, dass noch 15 Jahre nach der Operation ca. 95 Prozent aller künstlichen Hüftgelenke gut funktionieren (Quelle:The Australian Orthopaedic Association National Joint Replacement Registry).

Ich führe die Operation mit einer minimal-invasiven und damit muskel- und weichteilschonenden Technik durch. Hierbei werden Ihre Muskeln weder abgelöst noch durchtrennt, sondern wie ein Vorhang behutsam zur Seite geschoben. Der Hautschnitt wird dabei relativ klein gehalten. Dadurch wird die Heilung deutlich beschleunigt und der Blutverlust nach dem Eingriff stark reduziert. Und das Beste: Sie werden bei dieser schonenden Operationsform nach dem Eingriff viel weniger Schmerzen verspüren. Die Verwendung von langjährig erprobten Implantaten von renommierten Herstellern ist dabei selbstverständlich.

Nach der Operation ist vor der Reha

Entscheidend dafür, dass Sie anschließend bald wieder voll einsatzfähig sind, ist neben der Operation auch eine effektive, konsequente Nachbehandlung und -sorge.

In der Regel darf das betroffene Bein schon am Tag des Eingriffs wieder voll belastet werden. Mit der Hilfe von Physiotherapeut:innen werden Sie täglich intensiv üben, sodass Sie schon nach wenigen Tagen auch Bewegungsabläufe wie das Treppensteigen wieder in Angriff nehmen können.

Die Entlassung aus dem Krankenhaus erfolgt erst, wenn die OP-Wunde trocken und gut verheilt ist. Bis dahin sollten Sie sich bereits selbstständig und sicher fortbewegen können. Das ist meist schon zwischen dem vierten und achten Tag der Fall.

Nach dem Krankenhaus-Aufenthalt werden Sie entweder für ca. drei Wochen in eine stationäre Anschluss-Heilbehandlung – die so genannte Reha – verlegt. Sie können aber auch die ambulante Variante von zu Hause aus wählen. Durch die weichteilschonende Operation ist das kein Problem.

Nach der Reha werde ich mich persönlich vom Heilungsverlauf Ihrer Prothese überzeugen und weitere Maßnahmen der Physiotherapie oder andere Nachsorge-Anwendungen mit Ihnen gemeinsam planen.

 

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